Irgendein kluger Kopf hat für 2012 (R2) beschlossen dass der PowerShell PSDrive Provider für das RDS: Laufwerk leer bleibt, die Directories RDSConfiguration und RemoteApp sind einfach nicht da. Da wir hier von PowerShell sprechen ist .NET im Boot und MS war wieder so nett die dahinter liegende Provider DLLs (C:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\Modules\RemoteDesktopServices\TSPSProvider.dll bzw. TSPSEngine.dll) nicht zu obfuszieren. In der Klasse Microsoft.TerminalServices.PSEngine.RoleQueryHelper werden offenbar die installierten Features der RemoteDesktopServices Rolle ermittelt und nur die passenden Teile dann auch im Provider enabled – was durchaus sinnvoll ist aber das Subfeature „RDS-RD-Server“ (Remotedesktopsitzunghost aka RDSH) wird nur dann berücksichtigt wenn etwas was sie im Code „TestHook“ nennen existiert. Der TestHook ist ein Registrykey: HKLM/SYSTEM/CCS/Services/TermService/fPSForAllRoles=1 (REG_DWORD), setzt man diesen ist alles so wie es in 2008R2 war.

Wie üblich sind alle Angaben natürlich nicht nur nicht supported sondern vermutlich auch ganz böse und in einer der nächsten Versionen ist alles ganz anders 😀